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Mit den Beatles in die Kreativwerkstadt

Kreativwerkstadt, so heißt das Gewinnerkonzept des städtebaulichen Ideenwettbewerbs für das ehemals militärisch und mittlerweile zwischen-genutzte Areal an der Dachauer Straße. Teleinternetcafé und treibhaus heißen die Gewinner.

Bei muenchenarchitektur.com heißt es zum Konzept:

Das Konzept von Manfred Eccli, Marius Gantert, Andreas Krauth, Urs Kumberger und Verena Schmidt sieht vor, das Gesamtquartier ausgehend von den vier Bausteinen Kreativplattform, Kreativfeld, Kreativpark und Kreativlabor zu entwickeln. Bestehende Qualitäten – darunter explizit auch den zwischengenutzten Bestand im Nordwesten des Quartiers – wollen die fünf jungen Planer und Planerinnen gezielt erhalten und weiterentwickeln, um auf diese Weise den Entwicklungsdruck von ihnen zu nehmen: „Ein ‚Ventil‘ ermöglicht es, die Entwicklungsgeschwindigkeit der Bausteine individuell zu steuern und trotz des hohen Entwicklungsdrucks Raum für informelle Entwicklungen zu erhalten: Die Bausteine Labor und Park werden entlastet indem die beiden anderen rasch baulich verdichtet werden. Dadurch werden Spielräume und Zeit gewonnen. Der Weg ist frei für eine prozessuale Transformation, die Raum für Kreativität erhält und wachsen lässt.“

Gebongt! Ein wirklich großartiger Ausgangspunkt für die weiteren Planungen.

Noch bis zum 15. Juni 2012 kann man die Ausstellung mit allen Entwürfen in der Schwere-Reiter-Straße 2 besuchen. Montags bis freitags, 10-18 Uhr.

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garten, muc

im garten

Heute war großes Treffen im Gemeinschaftsgarten o’pflanzt is. Wir waren richtig viele – toll! Nach einer kleinen Einführung haben wir unter anderem Tomaten, Kohl, Mais und Paprika angesät. Als Paten ziehen wir in den nächsten Wochen die Pflänzchen in unseren Wohnzimmern groß, bis wir sie dann im Garten wieder auspflanzen können. Nun heißt es Daumen drücken, dass in der nächsten Zeit was Grünes aus den Töpfen sprießt.

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muc, projekte und initiativen

preview: kunst und ökonomie symposium

auf dem rodeo festival wird über kunst und ökonomie diskutiert:

Kunst und Ökonomie ist Thema des Symposiums mit renommierten
Denker/innen aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft.

In Zeiten ökonomischer Krise, wie wir sie momentan erleben, wird das System Kunst regelmäßig zur Disposition gestellt, in der Annahme, eine Gesellschaft könnte darauf eher verzichten. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der freie künstlerische Arbeit wegfällt, ihre Inhalte nicht mehr diskutiert werden, es nur noch das System Ökonomie gibt? Und warum müssen beide Systeme gegeneinander ausgespielt werden, statt sie angesichts der vor uns liegenden Zukunftsaufgaben neu zueinander in Beziehung zu setzen? Geht es doch heute gerade darum, unterschiedliche Logiken unterschiedlicher gesellschaftlicher Systeme in Dialog zu bringen, um zu neuen Ergebnissen zu kommen. Es ist also an der Zeit, das Thema Kunst und Ökonomie neu zu verhandeln.

zur website

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kreativORTungen, muc, projekte und initiativen

preview: art-in beim rodeo festival

diskutiert wird über:

Wie wollen wir in Zukunft leben, arbeiten und Kunst schaffen?
Am 12.6. ab 13.00 Uhr wird art-in in der RODEO Bar ein Vernetzungsforum einrichten.
Dazu sind Münchener Initiativen geladen, die selbstbestimmtes Schaffen, alternative Arbeitsformen, künstlerische Nutzung von urbanen Nischen und damit Mitgestaltung in der Stadt betreiben.

Der Besucher ist eingeladen mit den Initiativen in Dialog zu treten.
art-in lädt Künstler ein, sich über Möglichkeitsräume zu informieren und sich gemeinsam über selbstbestimmtes Kunstschaffen Gedanken zu machen.

Gäste u.a. München852 / Puerto Giesing
Urbanauten / Repueblik
kreativORTungen/ Platform3

art-in ist ein monatliches Forum im schwere reiter von Kunst- und Kulturschaffenden um sich zu vernetzen und auszutauschen.

art-in wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Die RODEO Bar befindet sich auf dem Gelände zwischen der Schwerereiterstrasse und Dachauerstrasse in der Halle 4

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kunst und konzepte, muc, projekte und initiativen, räume und orte

munich central: temporärer freiraum im südlichen bahnhofsviertel

Das Stadtprojekt der Münchner Kammerspiele. Idee und Programm hier

Das Gentrifizierungs-ABC. Grafikerin Katja Eichbaum schreibt dazu im Munich Central Atlas:

Der New Yorker Stadtteil „Alphabet City“ war die Heimat verschiedener Gruppen von Immigranten, heute ist dieser Teil von East Village ein Szeneviertel und hat den klassischen Gentrifizierungsprozess, wie Strukturauflösungen und Mietexplsionen, längst abgeschlossen.
Als eine in allen westlichen Metropolen verbreitete Erscheinung, macht die Gentrifizierung auch vor dem Münchner Bahnhofsviertel nicht halt. Die ersten Anzeichen sind gegenwärtig.
Dieses Alphabet ist kein Stopschild, möchte jedoch als Zeitzeuge für die momentane Struktur von internationalem Einzelhandel, Gastronomie und anderen Nutzflächen dienen. Die Erstellung weiterer ABC’s bedrohter Viertel anderer Großstädte ist geplant. Das Ergebnis, eine jeweils eigene Schrift, wir den Bewohnern der „Alphabet Cities“ zur Verfügung gestellt.

In der Goethestraße 30 lädt der begehbare Wandatlas zur Erkundung des Viertels ein. Eine Installation von Clea Stracke, Mitra Wakil und Verena Seibt.

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