räume und orte

ExRotaprint

Über den Ort und das Projekt ExRotaprint:

Initiiert von Künstlern soll ExRotaprint nicht nur ein Ort für Künstler sein.

Wir haben ExRotaprint von Anfang an als Herausforderung verstanden, für Menschen mit unterschiedlichen Berufen, Herkunft, Geschichte und Lebensumständen einen Ort zu schaffen. ExRotaprint soll seine Umgebung abbilden und für Alle Möglichkeiten bereitstellen. Durch die gezielte Vermietung an drei Nutzergruppen – Arbeit, Kunst, Soziales – und die Festlegung darauf in unserem Erbpachtvertrag, sind wir mit einem fortlaufenden Prozess des Interessensausgleichs konfrontiert. Es müssen räumliche aber auch soziale Optimierungen ausgedacht und verhandelt werden, um das Gebilde im Gleichgewicht, effektiv und auskömmlich zu halten. Kommunikation und direkter Umgang sind essentiell.

Der Wedding in Berlin ist der Realraum der stadttheoretischen Diskurse. Migration, Arbeitslosigkeit und Armut sowie beginnende Gentrifizierung und Überprägung vorhandener Strukturen durch die „Kreativen“ und ihre Codes werden in den nächsten Jahren einen Konflikt eingehen, der für viele Städte und Entwicklungen exemplarisch ist. Als Künstler sehen wir unsere Aufgabe in der Durchlässigkeit von Abgrenzungen und in der Aufmerksamkeit für marginalisierte Ränder. Die im Kunstdiskurs rotierenden Themen haben hier eine Beule in den Realraum geschlagen.

Mehr zu dem Projekt unter www.exrotaprint.de

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